Pressemitteilung der Gemeinde Königsfeld und des Fördervereins des FC Königsfeld e.V. vom 02.09.2020

Königsfeld sagt diesjährigen Weihnachtsmarkt ab

Der Förderverein des FC Königsfeld e.V. als Veranstalter und die Gemeinde Königsfeld als Schirmherr teilen mit, dass der diesjährige Weihnachtsmarkt, welcher wie jedes Jahr am Samstag vor dem 3. Advent stattgefunden hätte, dieses Jahr aufgrund der Lage rund um das Coronavirus leider abgesagt wurde.

In einem gemeinsamen Gespräch am 01.09.2020 kommen die Verantwortlichen zu dem Entschluss, dass eine Durchführung in diesem Jahr aufgrund der unsicheren Lage nicht sinnvoll ist.

„Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht und im Vorfeld zahlreiche Informationen von Seiten des Städte- und Gemeindetages sowie des örtlichen Gesundheits- und Ordnungsamtes eingeholt. Leider ist es aber dennoch unmöglich abzuschätzen, wie sich die Situation bis zum Dezember hin entwickelt und welche Vorgaben dann einzuhalten sind.“

Bürgermeister Link im Gespräch mit dem Verein

Auch der Förderverein hat sich in den letzten Wochen intensiv mit den Vorgaben der Bundes- und Landesregierung beschäftigt. Die aktuell gültige Corona-Verordnung der Landesregierung vom 23.06.2020 in der Fassung vom 06.08.2020 sieht für Veranstaltungen besondere Hygieneanforderungen inklusive einem Hygienekonzept sowie die Datenerhebung sämtlicher Besucher und eine Grenze von unter 500 Besuchern vor. Für den Königsfelder Weihnachtsmarkt mit seinen bisher rund 90 Ständen, die dicht in der Friedrichstraße aufgebaut waren und mehrere tausend Besucher anlockte, wäre das nicht einzuhalten. Zur Erklärung nennen die Veranstalter einige Argumente:

Dies sind einige Gründe, die den Verein und die Gemeinde schweren Herzens gemeinsam zu der Entscheidung geführt haben, den Markt für das Jahr 2020 abzusagen.

„Wir hoffen auf das Verständnis der Marktbeschicker und der Besucher. Wir bedauern diese Entscheidung sehr, wollten mit der Entscheidung zu diesem Zeitpunkt aber Klarheit für alle Beteiligten schaffen und freuen uns sehr auf die Durchführung im nächsten Jahr.“

Gerlinde Müller vom Förderverein